Wie wir denken und lernen

Unser Gehitrn ist uner ganzes Leben ständig dabei sich weiter zuentwickeln.

Im Kindesalter muss sich das Gehirn erst einmal die grundlegenden Dinge aneignen und Sortieren. Im Jugendalter werden „benachbarte“ Regionen besser miteinander vernetzt. Im Erwachsenen alter wird auf den bestehenden oder neu entstehenden Verbindungen die „Geschwindigkeit“ ausgebaut, das bedeutet, wir haben auch noch im „hohen“ alter die Fähigkeit, dinge zu erlernen.

Auch nur im Erwachsenen Alter kann ich aktiv mein Gehirn beeinflussen.

Bei einem medizinischen Versuch wurde festgestellt, dass Gedanken an die Zukunft und an die Vergangenheit die gleichen Gehirnregionen aktiv waren.

Mit jedem neuen Lebensjahr steigt meine Selbstkontrolle und unsere Erfahrung lehrt uns auf mögliche Probleme, eine Lösung parat zu haben, somit steigt auch die Chance auf Erfolg.

Mit 30 Jahren sind die Gehirnregionen der Gefühlszentren mit den Wissenszentren wirklich gut vernetzt, sodass ich gut ganzheitliche Entscheidungen treffen kann.

Erwachsene lernen anders als Kinder. Ein Kind beginnt von null und ein Erwachsener baut auf sein Wissen auf. Dabei durchläuft er diese Schritte:

  1. Neune Information erhalten
  2. Information reflektiert in eigenen Worten wiedergeben
  3. Bedeutung verstehen
  4. Glaubwürdigkeit (ist mit bisherigen Wissensstand schlüssig)
  5. Relevanz Prüfen (nützlich)
  6. Theorie Erstellung und in der Praxis anwenden

Es wird sehr empfohlen, die Projektgruppen aus vielen verschiedenen Altersgruppen zusammen zu setzen.

Unser Gehirn alert natürlich auch, aber bei weiten viel weniger als die Medien es Suggerieren.

Bewegung (z.B. Jonglieren) und Klavierspielen wird eine wirkung zugeschrieben in der man selbst langsamer Altert.