Ein Universum aus Nichts

Die Gravitationstheorie von Newton reicht nicht aus, um das Verhalten von sehr großer und sehr weit entfernter Objekte zu beschreiben. Die dafür nötige Theorie lieferte Albert Einstein mit seiner Relativitätstheorie.

Je größer Objekte sind, desto größer verkrümmt sich die Raumzeit und kleinere Objekte werden davon auch angezogen.

Das Universum muss sich stets ausdehnen (diese Ausdehnung nimmt stets zu), nur dann ist die Relativitätstheorie von Einstein anwendbar. Als das Einstein erfuhr, soll er Folgendes gesagt haben:

Ihre Mathematik ist korrekt, doch ihre Physik ist abscheulich.

Albert Einstein

Eine weitere schlussfolgerung ist, dass alles aus einem einzigen Punkt zu selben Zeit entsprungen ist, der Urknall.

Obwohl sich das Universum ausdehnt, zieht es sich wegen der Gravitation zugleich zusammen. Das wirft die Frage auf: Wird die Gravitation in Zukunft das Expandieren des Universums verhindern?

Wenn die Gravitation die Expansion des Universums nichts entgegenstellen kann, dann haben wir ein sogenanntes „offenes“ Universum, wenn sie jedoch irgendwann stärker ist, dann haben wir ein „Big Crunch“, die große Umkehrung des Urknalls. Sollten die beiden Kräfte identisch sein, dann wird die Ausdehnung verlangsamst, ohne jedoch jemals zum Stillstand zu kommen, hierbei spricht man von einem „Flachen“ Universum.

Es gibt nicht „Nichts“, selbst im „Nichts“ gibt es Dunkle Materie und Dunkle Energie. Die Dunkle Materie muss mindestens 90 % der Masse des Universums ausmachen.

Es gibt sogenannte „Virtuelle Teilchen“, diese Teilchen befinden sich im ultrakleinen subatomaren Bereich, dabei bilden sie ständig ultraschnell neue Strukturen, die sie sofort wider auflösen, damit ist das Messen nicht möglich.

Zu jedem Teilchen gibt es auch ein Antiteilchen (Elektron zu Positron, Protonen zu Antiprotonen, Neutronen zu Antineutronen, …). Wenn diese Gegensätze auf einander Treffen, nennt man das Annihilieren sie und werden zur reinen Strahlung. Dieser Vorgang ist so schnell, dass es für den Augenblick als „Nichts“ erscheint. Wenn einem Ungleichgewicht zwischen Teilchen und Antiteilchen herrscht, dann nannt man dass „Quantenfluktuation“, dies geschieht gelegentlich und ist die Ursache, das aus dem „Nichts“ Materie entstehen kann.