Das Schlaf-gut-Buch

Der Schlaf ist von der Sonne abhängig, denn wir nehmen das Sonnenlicht durch unsere Augen auf und leiten diese Information einen Nervenknoten weiter, dieser steuert anhand der Helligkeit unsere Hormone, bei Dunkelheit schüttet es Melantonin aus und bei Helligkeit Cortisol.

Heute sitzen wir tagsüber stundenlang in künstlichbeleuteten Räumen. Wenn wir jedoch zu wenig Tageslicht abbekommen haben, kommt das System durcheinander und produziert somit am Abend nicht genug Melatonin. Wir wissen also Melatonin darf nicht zu wenig sein und dasselbe nur anders Herrum, gilt auch für Cortisol, dieses darf nämlich nicht zu hoch sein. Das hat zufolge, dass wir am Abend wach im bet Liegen.

Jede Nacht durchlaufen wir im Schlaf drei Phasen. Die erste Phase ist die Einschlafphase, in der das Gehirn in einem ruhigen Wachzustand befindet, das Gehirn ist unregelmäßigen „Alpha-Wellen“ ausgesetzt. Dann verändert sich der Rhythmus der Nervenimpuls zu lange „Delta-Wellen“ mit Ausreißern nach oben und unten. Jetzt sind wir in der Tiefschlafphase. Die dritte Phase sind die „Theta-Wellen“, diese befinden sich in der Mitte des Spektrums und bewirkt den leichten Schlaf zwischen den Phasen.

Unser Schlaf läuft in 90-minütigen Zyklen ab. In einer Nacht durchlaufen wir somit drei bis vier Tiefschlafphasen, wobei jeder Schlafzyklus mit einer Traumphase beendet wird.

Ob wir dann gleich am Morgen durchstarten können, hängt nicht der Schlafqualität ab, sonder von der Veranlagung und ist kaum beeinflussbar.

Wir können unsere Aufwachzeit zwei Stunden verschieben, ohne das es auf die Schlafqualität Auswirkungen hat.

Unser Energielevel ist nicht zwingend von der Dauer des Schlafes abhängig, sondern von der Intensität der Tiefschlafphasen, denn hier werden zwei enorm wichtige Hormoncocktails hergestellt und dem Körper verabreicht.

Der erste Stoff HGH (Human Growth Hormone), ist ein Wachstumshormon, das beschädigt Zellen repariert. HGH bewirk ganz nebenbei, das körperfremde Stoffe bekämpft werden außerdem werden die Knochen und die Muskeln gestärkt.

Der zweite Stoff, der im Tiefschlaf produziert wird, ist GABA (γ-Aminobuttersäure) dies beruhig unser Nervensystem und entspannt unsere Muskulatur und hilf somit für eine gute Traumphase, es wir auch eine entzündungshemmende Wirkung wird GABA zugeschrieben.

Melatonin fährt unser Herzschlag und Stoffwechsel herunter, somit ist die Regeneration des Köpers überhaupt möglich. Zusätzlich wirk Melatonin entgiftend und bekämpft freie Radikale.

Ein tiefer Schlaf ist für unser Denken sehr wichtig, denn sie Speichern neue Informationen und Bewegungsabläufe ab und mithilfe von GABA werden neue Nerververknüpfungen im Gehirn erstellt. Mann kann sich also wirklich gesund Schlafen.

Schlaf fördert die Fettverbrennung. Ein schlafender Mensch verbrennt nahezu genau so wie im Wachzustand. Schlaf fördert die Produktion des Hormons Leptin, was wiederum unser Hungergefühl reguliert. Wer also länger schläft, hat am Tag mehr Leptin und somit weniger Hunger.

Im Schlaf wird das Protein Kollagen erzeugt, das sorgt dafür, das die Haare- und Hautzellen stabil und elastisch sind. Bei wenig Schlaf hingegen steigt der Cortisolspiegel und das Stresshormon lässt Menschen alt aussehen.

Das HGH erzeugt ein anderes Hormon (IGF-1), das in den Muskeln neue Proteinstränge integriert.

Schlafmangel ist erkennbar und man wird als unattraktiv wahrgenommen und ganz neben bei ist man auch für Krankheiten anfälliger.

Schlaf spielt die zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Eine Studie aus Pennsylvania zeigt, Schlafmangel erhöht das Schlaganfall-Risiko um 50%, Herzinfakt um 98%, Diabetis um 54% und Übergewicht um 34%.

Um die ganzen obengenannten Hormone produzieren zu können, benötigt der Körper genug Eiweiß, um die Aminosäuren zu bilden. Wer eiweißreich isst, schläft besser.

Eiweißlieferanten sind unteranderem Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse oder Samen, diese solltest du zu jeder Mahlzeit essen. Kohlenhydrate erhöhen den Blutzucker und dann folgen viele Kettenreaktionen, also verzichte lieber auf Brot, Pasta, Kartoffeln. Auf Alkohol solltest du auch verzichten, denn diese beeinträchtigt die Wirkung von GABA.

Nährstoffen wie Magnesium, Zink und Vitamin-B sind ebenfalls essenziell. Bei häufigen Schlafstörungen ist es zu empfehlen, ein Bluttest zu machen, um die Mängel feststellen zu können und anschließend zu beheben. Um die obengenannten Hormone herzustellen, benötigt dein Körper viel Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) und um das ATP herstellen zu können, benötigt dein Körper viel Sauerstoff. Da hilft ein Spaziergang. Ausdauersport wirkt doppelt, weil er die Sauerstoffzufuhr erhöht und die Aufnahme von Tryptophan (eine Aminosäure) die für die Herstellung von Melatonin benötigt wird. Gleichzeitig senkt Bewegung den Cortisolspiegel und bei Kraftübungen kann die Produktion von HGH massiv gesteigert werden, um das Fünffache.

Meditation hilf stress abzuhauen also meritiere.

Guter Schlaf braucht ein Wechselspiel von An- und Entspannung.

Positive Affirmationen bewirken, dass du positiver denkst und wer das tut, ist im Allgemeinen eh entspannter.

Kernaussage

Schlaf ist ein Geschenk der Natur. Mit einem Mix verschiedener Hormone sorgt er dafür, dass wir am nächsten Morgen gesünder, leistungsfähiger und schöner erwachen. In unserer Gesellschaft haben wir uns aber zunhemend von unserem natrürlichen lebensrhytmus entfernt. Das erschwert Entspannung und reduziert unsere Schlafqualität. Wollen wir wider besser schlafen, müssen wir unser Lebensstil verändern: Eine nährstoffreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, Sonnenlicht, mentale Klarheit und Lebensfreude sind die wichtigsten Bausteine dafür, dass wir von den Wundern des Schlafs profitieren.